Burn-out & Co. und was sagt Gott?

Immer wieder gibt es mir zu denken, wenn wir in unserer „westlichen Welt“ immer neuere  Krankheiten haben, die vor 50 Jahren noch kein Mensch kannte.

Ja, wenn man sich überlegt, so kurz nach dem 2. Weltkrieg …. hatte da vielleicht jemand Burn-out?

Und gerade diese Generation musste hart und entbehrungsreich arbeiten.

Gibt es also so etwas wie „Modekrankheiten“?

Burnout

Symptome: emotionale Erschöpfung, Leistungsinsuffienz, Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen …
Warum: Dauerstress

Reizdarm:

Symptome: chronische Magen- und Darmbeschwerden, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Blähungen … …
Warum: Reizdarm, „Körperliche Systemstörung“, oft psychosomatische Ursache

Wechseljahre (Frau)

Symptome:  Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Schmerzen, Niedergeschlagenheit …
Warum: Weniger Östrogene. Aber die Beschwerden sind nur in Europa verbreitet. In Asien kennt man den Begriff der Wechseljahre gar nicht

Wechseljahre (Mann)

Symptome: Haarausfall, Motivationstief, Bierbauch
Warum: Testosteronmangel, einige Studien sagen, dieses „Aging Male Syndrom“ gibt es gar nicht, sondern wird durch die Pharmaindustrie lanciert.

Dyskulkalie (Rechenschwäche)

Symptome: Kind ist schlecht in Mathe, versteht einfache Rechenregeln nicht
Warum: vermeintliche Problemkinder lernen besser, wenn sie einfach einen anderen Lehrer haben (kenne ich aus eigenem Erleben). Mit einer „Diagnose“ hat der „Feind“ einen Namen und fertig ist die Soße.

Schüchterne Blase

Symptome: Betroffene haben Angst, dass andere das „Wasserlassen“ hören. (Von so einer Krankheit habe ich noch nie gehört)
Warum? Reaktion auf zu hohe Anforderungen durch die Gesellschaft.

Dorian-Gray-Syndrom

Symptome: Bloß nicht alt werden, man hasst seine eigenen Falten und tut mit OP und Medikamente alles, um es zu verstecken.
Warum: Panische Angst vor dem Altern, durch Viagra und Co. wird einem vorgegaukelt, man kann es aufhalten kann.

Und sicherlich gibt es noch ganz viele andere Krankheiten, die man unter „Modekrankheiten“ verbuchen kann, wie zum Beispiel das ADHS-Syndrom bei Kindern, Ess- und Angststörungen, Allergien, Depressionen, Alzheimer … … …

Ich möchte auf keinen Fall behaupten, dass sind eingebildete Krankheiten und man müsse sich nur zusammenreißen, dann geht das schon.

Nein, all diese Dinge verursachen wirklich Leiden und Schmerzen.

 Aber warum ist das so?

Wo liegen den die Ursachen, dass sie „früher“ noch nicht da waren? Meine ganz persönliche Meinung ist, dass  das einfach unsere zivilisierte Gesellschaft liegt.

Es ist eine absolute Gleichmacherei.

Gott hat uns jeden einzelnen verschieden gemacht.

Groß, klein, dick, dünn und mit ganz unterschiedlichen Begabungen.

 Aber wir versuchen auf Teufel komm raus uns derartig aneinander anzupassen, dass wir unter einen derartigen Druck stehen.

Unser Körper versucht sich dagegen zu wehren.

Schon allein unser Biorhytmus.

Jeder hat einen anderen.

 Aber jeder muss sich in das gleiche Sytem pressen lassen.

 Alle (oder fast alle) versuchen, aus ihrem Leben „etwas zu machen“, eine Karriereleiter hinauf zu steigen.

Mehr Ansehen, mehr Geld.

Wer das nicht mitmacht, ist nicht auf der Höhe der Zeit.

Wer, bitteschön, übt seinen Beruf als „Berufung“ aus?

Für welche Frau ist das Hausfrauendasein die „Berufung“?

Nur Hausfrau und Mutter?

Igitt, wer will das denn?

Wer will nicht immer höher, weiter, besser sein als die anderen?

Ja, gibt es.

Aber das sind die belächelten „Aussteiger“, die nicht in die Gesellschaft passen wollen.

 Alle anderen sind drin im Hamsterrad, um anzuschaffen, um zu konsumieren, immer uptodate zu sein, die neuesten Klamotten, die neuesten Autos, Haus, Pferd, Kreuzfahrten und wer es sich leisten kann, auch noch ein Kind.

Erste Ehepartner, zweite Ehepartner, dritte … Zufriedenheit ist fehl am Platze. Stress. Überforderung. 

Wollen wir das?

Hat Gott das gewollt?

Was hatte er denn gewollt, als er die Menschen erschuf?

Auf seiner Erde wollte er lauter glückliche Menschen haben, die ihn anbeten und sich um seine Schöpfung kümmern.

Tun wir das?

Wer setzt denn Gott an die erste Stelle in seinem Leben (Matthäus 6:33)?

Kümmern wir uns um seine Schöpfung?

Um seine Erde? 

Ruinieren wir sie nicht vielmehr, um immer besser, schneller, höher, weiter zu sein?

Das Ergebnis ist, wir werden krank und unzufrieden.

Jeder einzelne von uns kann für sich entscheiden so zu leben, wie Gott es für uns vorgesehen hat und wie es auch in Micha 6:8 geschrieben steht:

Es wurde dir, Mensch, doch schon längst gesagt, was gut ist und wie Gott möchte, dass du leben sollst. Er fordert von euch nichts anderes, als dass ihr euch an das Recht haltet, liebevoll und barmherzig miteinander umgeht und demütig vor Gott euer Leben führt.

Mehr nicht.

                           

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