Josua 24 … das letzte Kapitel des Buches

Jehoschua, Jeschua
„JHWH ist Hilfe, Heil, Großmut, Rettung“
David Winkler CC BY-SA 3.0,

Zu diesem letzten Kapitel habe ich eine Andacht von Jörgen Bauer gefunden:


Wem wollen wir dienen?

 

Nach der Besitzergreifung des von Gott verheißenen Gelobten Landes, stellt Josua das Volk vor die Wahl, wem es künftig dienen will. Dazu führt Josua, einmal die Götzen auf, denen die Vorfahren gedient haben und einmal die Götzen, denen das Volk dient, dessen Land sie nunmehr in Besitz genommen haben.


Wie aus der biblischen Geschichte bekannt, hatte das Volk Israel das Gelobte Land nicht völlig von den heidnischen Völkern „gesäubert“, wie es Gott befohlen hatte, sondern sich mit diesen arrangiert, mit der Folge, dass es dann doch zum Abfall von Gott kam, und das mit sehr schwerwiegenden und leidvollen Folgen für das Volk Israel. (Das mit dem „Säubern“ klingt hart und ist für uns heute nur schwer verständlich. Aber Gott, als Herr über Leben und Tod, macht keine Fehler.)


Die kultivierten Völker im „Gelobten Land“ waren dem Nomadenvolk Israel technisch überlegen und damit erfolgreicher, was zu der Auffassung führte, dass für das gelobte Land andere Gottheiten zuständig seien, „weshalb es nicht falsch sein könnte, diese, neben dem lebendigen Gott, zusätzlich zu verehren“.


Diese Auffassung begegnet uns auch heute immer dann, wenn in Sachen des christlichen Glaubens (faule) Kompromisse eingegangen werden, von denen es jede Menge gibt. Man denke an den „Chrislam“, „Homosegnungen“, die Killermentalität des Abtreibungsunwesens mit schweren demographischen Folgen, die christlich verbrämte gutmenschliche Anpassung an den Zeitgeist und die damit zusammenhängenden Irrlehren.


Die DDR, in der ich vor über 50 Jahren zur Schule gegangen bin, war mir wegen ihrer offensichtlichen Verlogenheit stets suspekt. Ich ertappe mich öfters dabei, dass ich denselben Widerwillen, den ich der DDR gegenüber empfand, auch gegenüber „diesem unserem Land“, wie Helmut Kohl zu sagen pflegte, empfinde.


Alles ist beliebig geworden, Lug und Trug stehen hoch im Kurs, überkommende Werte werden geleugnet und aufgeweicht und stattdessen eine ständige Ausweitung der Unzucht propagiert. 
Es hat sich ein neues engstirniges Spießbürgertum etabliert – das sich selbst als “weltoffen“ und „tolerant“ bezeichnet, tatsächlich aber, im Verbund mit gleichgeschalteten Medien, bestimmt was richtig und falsch ist, wobei diejenigen, die bei klarem Verstand sind und sich an Gottes Ordnungen orientieren, wüst verunglimpft werden.


Aber das ist nicht neu. Gab es alles auch schon zu Zeiten des Alten Testaments. Da hat Gott dann immer Propheten geschickt, denen es zumeist schlecht erging. Das ist heute nicht anders. Gott hat damals immer ein Weilchen zugeschaut, bis es dann zu spät war und es zum Gerichtshandeln Gottes kam. Gott ist kein „nur lieber Gott“. Täuschen wir uns da ja nicht! Wenn Gott zur „Säuberung“ ansetzt muss das furchtbar sein.


Im Neuen Testament lesen wir: Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten, was der Mensch sät, das wird er ernten. Es gibt Dinge, die tragen das Gericht bereits in sich, weil sie von vornherein faul und auf Selbstzerstörung programmiert sind. 


Als Christen können wir schon deshalb kein Gefallen an gesellschaftlichen Zusammenbrüchen haben, weil wir selbst zu den Leidtragenden gehören würden. Unsere Aufgabe ist es heute, anstelle früherer Propheten, für die Wahrheit einzutreten und angetan mit der Waffenrüstung Gottes der Lüge entgegenzutreten. 


Gott hätte damals Sodom und Gomorra verschont, wenn es dort mindestens 10 Gerechte gegeben hätte. Wir wollen Gott bitten, dass ER auch unser Land um derer willen verschont, die treu in Seinem Dienst verbleiben und sich nicht der Welt angleichen. 


Nutzen wir die Gnadenzeit, die uns noch geschenkt ist. Das aus Liebe zu unseren Mitmenschen, die wir nicht dem Untergang preisgegeben sehen wollen.

Jörgen Bauer

Die Bibel - Gottes Botschaft an die Menschheit

 

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