2. Könige 3 … ohne Gottes Segen läuft nix

Joram , der Bruder  von Ahasja, wurde nach ihm König in Samaria. Wie seine Vorfahren tat er , was böse war in Gottes Augen. Er war zwar nicht ganz so schlimm wie bei Papa Ahab und Mama Isebel. Er schaffte zwar ’ne kleine Minireform in seinem Land, aber das war nur aufgesetzt, im Herzen kam er Gott nicht wirklich nah.

Zusammen mit dem König von Juda und  dem König von Edom zog er in den Krieg gegen die Moabiter. Obwohl der Feldzug gut geplant wurde, kam sie wegen Wassermangel in Not. Warum?

Sie hatten einfach vergessen, Gott um Rat zu fragen. Erst als sie vor unlösbaren Problemen standen, dachten sie an ihn.

Kennt ihr das?  Ist es  nicht heute auch immer wieder das gleiche? Marschieren wir Kraft unserer Wassersuppe jeder Herausforderung mutig entgegen – geht es in die Hosen, dann erinnern wir uns: Da war doch noch etwas?

Gibt es da nicht noch einen großartigen Gott, der den Segen dazu verweigert hat?

Oder kennt ihr das? Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass wir Gottes Willen tun, forschen in der Bibel nach, was denn Gottes Meinung zu ähnlichen Situationen ist. Glauben 100%ig, dass es der richtige Weg ist, und doch geht alles schief, was schief gehen kann. Vielleicht denken wir dann, das kann doch nur Satan sein, der da ständig Steine vor unsere Füße wirft und machen verbissen weiter? Bis wir heiß laufen …

Ich kenne das. Bis einem dann die Augen aufgehen, hat man jede Menge schmerzhafte Erfahrungen gemacht und jede Menge Leid verursacht.

Besser ist, VORHER Gott zu fragen, um Zeichen zu bitten, dass es der richtige Weg ist … denn der Weg zurück ist oft sehr schmerzhaft und brennt jede Menge Narben.

Und für die nächsten Entscheidung hat man dann seine Lektion gelernt … bis wir wieder bei der übernächsten Entscheidung umher irren….

Achja, als die Könige endlich Gott um Rat fragten, dann klappte es auch mit dem Kampf gegen dier Moabiter…

Was mir aber ein absolutes Rätsel ist, ist der letzte Vers des Kapitels:

Da nahm er seinen erstgeborenen Sohn, der an seiner statt König werden sollte, und opferte ihn zum Brandopfer auf der Mauer. Da kam ein großer Zorn über Israel, sodass sie von ihm abzogen und in ihr Land zurückkehrten. 2. Könige 3:27

Ich habe es so verstanden, dass der Junge geopfert wurde, weil der Moabiter König verzweifelt war, aber warum liefen dann die Israeliten davon?

Jemand eine Ahnung?

 

                              

 

2 Kommentare zu „2. Könige 3 … ohne Gottes Segen läuft nix

  1. Das Problem, das viele Christen haben ist auch, dass sie gern Gottes Willen tun würden, wenn sie ihn denn kennen. In unserer hektischen Welt hören wir Gottes Stimme nur sehr schwer. Und wenn wir dann endlich glauben, das Richtige zu tun, Gottes Willen zu tun, wirft es einem mächtig aus der Bahn, wenn man erkennt, dass dies gar nicht SEIN Wille war. Dann steht man da und fragt sich, was nun? Wie erkenne ich denn nun den richtigen Weg?
    Liebe Grüße
    Weena

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