2. Könige 4 und viele Krüge voller Öl

In den ersten 8 Versen  des 4. Kapitels wird von einer Witwe erzählt, die sich in einer wirtschaftlich schwierigen Phase befand, keine Rentenversicherung, kein Harz IV

Sie war schon soweit, dass sie ihre beiden Söhne als Knechte hätte verkaufen müssen. Aber es kam  nicht dazu, sie fleht in ihrer Verzweiflung Elisa um Hilfe an.

Das einzige, was sie hatte, war ein kleiner Krug mit Öl. Elisa wies sie an, alle leeren Gefäße, die sie nur finden konnte, zu holen und sich in ihrer Hütte einzuschließen. Nun sollte sie alle Krüge mit dem Öl füllen. Und sie tat es. So füllte sie Krug um Krug und hätte noch mehr füllen können, hätte sie noch mehr Gefäße gehabt. Das überflüssige Öl konnte sie dann verkaufen und ihre Schulden bezahlen. Und sie hatte noch genug übrig, um gut davon leben zu können.

Wenn man das so liest, könnte man gemeinerweise denken, dass doch jede Art von Rentenversicherung überflüssig ist, wenn man nur richtig betet, fliegen die gebratenen Tauben auf den Teller ist es so?

Nein, natürlich nicht.

Das Öl im Alten Testament soll hier den Heiligen Geist symbolisieren. Von dem Augenblick an, wo wir Christen wurden, sollen unsere Gefäße immer mit Öl (Heiligen Geist) gefüllt sein.  Es wird immer soviel davon da sein, dass wir unsere Schulden bezahlen können und immer noch genug davon haben, um davon leben zu können.

Das ist die Theorie. Und die Praxis?

Wenn wir uns eng an Jesus und unseren himmlischen Vater halten, werden wir gefüllt sein vom Heiligen Geist. Er wird uns immer helfen, dass wir gut leben können. Was ist gut?

Wir werden immer zu essen haben, immer genug Kleidung, immer ein Dach über den Kopf. Die einzige Bedingung ist, dass wir uns einlassen auf unseren großartigen Gott, der uns durch den Heiligen Geist leiten möchte, uns in die richtige Richtung  schubsen, auch wenn uns das oft nicht bewusst wird, wir es oft nicht verstehen und einfach nur glauben, dass Gott weiß, was er tut.

Ich bin zur Zeit in einer persönlichen Situation, wo auch ich nicht weiß, wohin die Reise geht. Da ist wirklich das einzige, worauf ich vertrauen kann – das Gott meine Zukunft bereits kennt und mich an die Hand nimmt. Das ist nicht immer wirklich einfach, wenn man voller Trauer und Schmerz ist.

Und dieses wird mir gerade jetzt wieder bewusst, ich will vertrauen, dass der Heilige Geist mir hilft und mich dahin schubst, wo mein Platz sein soll.

Und so hat mir heute diese Bibelstelle geholfen, meine Gedanken in die richtig Richtung zu lenken.

Lektion gelernt. Setzen.

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