Hebräer 3 und 4 – Gottes Ruhe … Wie geht das?

“ … Sie konnten nicht in Gottes Ruhe gelangen, weil sie Gottes Vertrauen verweigert hatten.“
Hebräer 3:19

In diesen Vers wird von den Israeliten gesprochen, die 40 Jahre durch die Wüste gewandert waren und die dort letztendlich gestorben sind. Sie waren so aufmüpfig, dass sie für eine Reise von 11 Tagen 40 Jahre brauchten. Sie hatten Gott nicht vertraut und konnten somit nicht in seine Ruhe kommen.
Was ist das aber, Gottes Ruhepause?

Gott erschuf in 6 Tagen Himmel und Erde und alles was drauf und drin ist. Am siebenten Tag ist Ruhe. Gott liegt zwar nicht auf der Couch und schläft, aber er „schöpft“ nichts mehr.

Und genau in dieser Phase sind wir jetzt. Gott hat alles erledigt und ruht sich aus. Ist schon komisch. Gott braucht doch gar keine Ruhe, er ist doch nie erschöpft und müde wie wir, wenn wir geschuftet haben. Trotzdem macht er Pause. Und was kommt nach dieser Pause? Wartet er etwa jetzt bis sich der Sinn erfüllt hat, weswegen er die Erde mit all seinen Bewohnern erschaffen hat?
Soll heißen … lauter glückliche Menschen, die sich um seine Erde kümmern und ihren Gott anbeten?

Was heißt denn das für uns heute? Wenn bedeutet, dass sich all jene Menschen in Gottes Ruhe befinden, die nach seinen Willen leben und ihn anbeten, ihn an die erste Stelle ihres Lebens setzen, dann haben sie den göttlichen Frieden, dann sind sie eins mit Gott.

Oder?

Befinde ich mich in Gottes Ruhe? Und du?

 

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Hebräer 1-2 – und die Sache mit den Engeln

„Gott hat Christus seinen Sohn genannt und ihn damit weit über alle Engel 
gestellt.“
Hebräer 1:4

Engel, (hebr. מלאך mal’ach) sind Boten und übernatürliche Wesen, die Gott zur Seite stehen, diesen aber untergeordnet sind.

(Logisch, er hat sie ja geschaffen.)
Sie erhalten ihre Anweisungen von Gott und können uns Menschen dabei helfen, Gottes Willen zu tun.
Von ihnen gibt es furchtbar viele „Zehntausend mal Zehntausend“ (Daniel 7:10) und haben eine gewisse Rangordnung.
Der größte Engel ist der Erzengel Michael.
Eine sehr hohe Stellung und Autorität haben die Seraphime und die Cherupime.
Ferner gibt es eine große Schar Engelboten, die der Übermittlung von Nachrichten zwischen Gott und Menschen dienen.
Es wird vermutet, dass sie eigene Persönlichkeiten sind und nicht eine große Masse von geflügelten Befehlsausführer.
Zwei sind mit Namen genannt (Michael und Gabriel).
Gott hat die Menschen so geschaffen, dass sie etwas unter den Engeln stehen (Hebräer 2:7), aber hinsichtlich ihrer Macht sind sie überlegen. 

Aha.

Muss ich jetzt nicht verstehen. 
Menschen wurden im Ebenbilde Gottes geschaffen, Engel haben mehr Macht… ???
Kann jemand helfen, der sich mit Engeln und deren Bedeutung auskennt?
Wie dem auch sei. Jesus Christus steht über allen Engeln und über allen Menschen.
Er ist der Sohn Gottes, der Schöpfer des Universums, er hat bei seinem irdischen Dasein das Wesen Gottes (Liebe) bekannt gemacht, hat übernatürlich in die Naturgesetze eingegriffen und er hat unsere ganzen Sünden zum Kreuz getragen und nur deshalb die Leitung zwischen uns und seinem Vater wieder freigemacht.
 
Und genau das isses, was wirklich das Wichtigste ist …. Engel hin oder her…

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Eine Einleitung in den Hebräer-Brief – das Beste vom Besten

Das Beste wurde noch besser – das ist oft ein Spruch in
der Werbung
 
 
Nicht, dass unser letztes Produkt schlecht war. Nur, das
jetzige ist besser.
 
Kennen wir. Das jetzige Handy ist gut, das Neueste noch
besser.
 
Für das Buch der Hebräer könnte man den gleichen Slogan
benutzen. Das Beste wurde besser.
 
Die jüdische Religion ist nicht schlecht. Sie wurde von
Gott gegeben. Jeder Grundsatz, jede Regel, jedes Ritual. Das Alte Testament
diente als ein treues Handbuch für Tausende von Leuten für mehr als Tausende
von Jahren. Es war das Beste, was es für die Menschen gab. Damals.
 
 Aber als Christus
kam, wurde das Beste besser.
 
Das Buch der Hebräer wurde für die Juden  geschrieben, die zwischen ihrem neuen Glauben
und dem alten  hin und her gerissen
wurden.  Die Versuchung war groß, in
vertraute Routine und Rituale hängen zu bleiben, sich mit dem Zweitbesten
zufrieden zu geben.
 
Paulus, der Autor des Briefes an die Hebräer bringt jede
Menge kluge Argumente gegen solch ein Abtriften vor.
 
Er behauptet, dass Jesus besser ist als jede Form des
alten Glaubens – besser als die Engel (1:4-2:18), 
– besser als die Führer  des Alten Testaments (3:1-4:13), und 
– besser
als ihre Priester (4:14-7:28).
 
Wenn es zum Vergleich zwischen den alten und den neuen
Glauben kommt:  
– Das Christentum hat den besseren Bund (8:1-13), 
– ein besseres Heiligtum
(9:1-10), und 
– ein besseres Opfer für unsere Sünden (9:11-10:18).
 
Es ist ja nicht so, dass das alte Gesetz schlecht war, es
ist nur, dass das neue Gesetz – die Erlösung durch den Glauben an Christus –
besser ist.
 
Sobald du das Beste kennst, warum sollst du dich mit dem
Zweitbesten abfinden?
 
Es ist sicher kein Thema, dass du jemals deinen Glauben
gegen ein altes System von Priestern und Opfern austauschst.
 
Aber du kannst in die Versuchung geraten, deinen Glauben
an Jesus gegen etwas Minderwertiges einzutauschen.
 
Und davon gibt’s genug.
 
Wenn du den Brief an die Hebräer liest, erinnert es dich
daran:
 

 

Sobald du das Beste kennst, warum solltest du dich mit
weniger abfinden? 
 
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