Schnee, Schnee, Schnee ….

Teile unseres Landes stöhnen unter dem vielen Schnee, den es zur Zeit gibt …., besonders im Erzgebirge.

Any1s CC BY-SA 3.0

Über wenigstens ein paar Schneeflocken hier im Speckgürtel Berlins würde ich mich schon freuen. 

Weil aber nicht ist, was nicht ist, lasse ich es ein bissel auf meinen Blog schneien….
 
Geht doch.

Josua 24 … das letzte Kapitel des Buches

Jehoschua, Jeschua
„JHWH ist Hilfe, Heil, Großmut, Rettung“
David Winkler CC BY-SA 3.0,

Zu diesem letzten Kapitel habe ich eine Andacht von Jörgen Bauer gefunden:


Wem wollen wir dienen?

 

Nach der Besitzergreifung des von Gott verheißenen Gelobten Landes, stellt Josua das Volk vor die Wahl, wem es künftig dienen will. Dazu führt Josua, einmal die Götzen auf, denen die Vorfahren gedient haben und einmal die Götzen, denen das Volk dient, dessen Land sie nunmehr in Besitz genommen haben.


Wie aus der biblischen Geschichte bekannt, hatte das Volk Israel das Gelobte Land nicht völlig von den heidnischen Völkern „gesäubert“, wie es Gott befohlen hatte, sondern sich mit diesen arrangiert, mit der Folge, dass es dann doch zum Abfall von Gott kam, und das mit sehr schwerwiegenden und leidvollen Folgen für das Volk Israel. (Das mit dem „Säubern“ klingt hart und ist für uns heute nur schwer verständlich. Aber Gott, als Herr über Leben und Tod, macht keine Fehler.)


Die kultivierten Völker im „Gelobten Land“ waren dem Nomadenvolk Israel technisch überlegen und damit erfolgreicher, was zu der Auffassung führte, dass für das gelobte Land andere Gottheiten zuständig seien, „weshalb es nicht falsch sein könnte, diese, neben dem lebendigen Gott, zusätzlich zu verehren“.


Diese Auffassung begegnet uns auch heute immer dann, wenn in Sachen des christlichen Glaubens (faule) Kompromisse eingegangen werden, von denen es jede Menge gibt. Man denke an den „Chrislam“, „Homosegnungen“, die Killermentalität des Abtreibungsunwesens mit schweren demographischen Folgen, die christlich verbrämte gutmenschliche Anpassung an den Zeitgeist und die damit zusammenhängenden Irrlehren.


Die DDR, in der ich vor über 50 Jahren zur Schule gegangen bin, war mir wegen ihrer offensichtlichen Verlogenheit stets suspekt. Ich ertappe mich öfters dabei, dass ich denselben Widerwillen, den ich der DDR gegenüber empfand, auch gegenüber „diesem unserem Land“, wie Helmut Kohl zu sagen pflegte, empfinde.


Alles ist beliebig geworden, Lug und Trug stehen hoch im Kurs, überkommende Werte werden geleugnet und aufgeweicht und stattdessen eine ständige Ausweitung der Unzucht propagiert. 
Es hat sich ein neues engstirniges Spießbürgertum etabliert – das sich selbst als “weltoffen“ und „tolerant“ bezeichnet, tatsächlich aber, im Verbund mit gleichgeschalteten Medien, bestimmt was richtig und falsch ist, wobei diejenigen, die bei klarem Verstand sind und sich an Gottes Ordnungen orientieren, wüst verunglimpft werden.


Aber das ist nicht neu. Gab es alles auch schon zu Zeiten des Alten Testaments. Da hat Gott dann immer Propheten geschickt, denen es zumeist schlecht erging. Das ist heute nicht anders. Gott hat damals immer ein Weilchen zugeschaut, bis es dann zu spät war und es zum Gerichtshandeln Gottes kam. Gott ist kein „nur lieber Gott“. Täuschen wir uns da ja nicht! Wenn Gott zur „Säuberung“ ansetzt muss das furchtbar sein.


Im Neuen Testament lesen wir: Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten, was der Mensch sät, das wird er ernten. Es gibt Dinge, die tragen das Gericht bereits in sich, weil sie von vornherein faul und auf Selbstzerstörung programmiert sind. 


Als Christen können wir schon deshalb kein Gefallen an gesellschaftlichen Zusammenbrüchen haben, weil wir selbst zu den Leidtragenden gehören würden. Unsere Aufgabe ist es heute, anstelle früherer Propheten, für die Wahrheit einzutreten und angetan mit der Waffenrüstung Gottes der Lüge entgegenzutreten. 


Gott hätte damals Sodom und Gomorra verschont, wenn es dort mindestens 10 Gerechte gegeben hätte. Wir wollen Gott bitten, dass ER auch unser Land um derer willen verschont, die treu in Seinem Dienst verbleiben und sich nicht der Welt angleichen. 


Nutzen wir die Gnadenzeit, die uns noch geschenkt ist. Das aus Liebe zu unseren Mitmenschen, die wir nicht dem Untergang preisgegeben sehen wollen.

Jörgen Bauer

Die Bibel - Gottes Botschaft an die Menschheit

 

Josua 23 und MultiKulti

Die Israeliten lebten  inzwischen schon lange in dem von Gott verheißenen Land.
Josua war inzwischen alt und hielt eine Art „Abschiedsrede“,
.
Er sagte, was sie alles erreicht haben, wie Gott ihnen geholfen hat und alles richtig gefügt.
Er ermahnte sie, alles so zu tun, was in Gottes Geboten steht und dass sie nicht davon abweichen sollen.
Und nun kommt es:

„Liebt den Herrn, euren Gott, bemüht euch immer wieder darum, denn es geht um euer Leben!Wenn ihr euch von ihm abwendet und mit anderen Völkern einlasst, die noch in eurem Land sind, wenn ihr euch mit ihnen verheiratet und vermischt, dann wird der Herr, euer Gott, sie ganz gewiss nicht mehr aus eurem Land vertreiben. Dann werden sie zu eurem Fallstrick. Sie werden euch quälen wie Peitschenhiebe und wie Dornenzweige, die man euch ins Gesicht schlägt. Am Ende wird keiner von euch in diesem guten Land bleiben, das der Herr, euer Gott, euch gegeben hat!“


Wow!

Hier sagt doch Gott ganz eindeutig, dass wir uns mit Ausländern nicht vermischen sollen! Was für eine aktuelle Bibelstelle!

Ist das nicht genau das Gegenteil von dem, was wir gerade machen? Das Gegenteil von Multikulti?

Wir gehören zu dem sogenannten Abendland, unsere Politiker schwören bei der Vereidigung auf die Bibel. Haben sie diese auch gelesen???

Stopp.

Ich bin NICHT gegen Ausländer. Ich bin NICHT gegen Flüchtlinge. Ich bin DAFÜR, dass man Menschen, ganz gleich welcher Nation, hilft, wenn sie in Not sind.

Aber Vermischung? Wenn sich Christentum und Islam vermischt, wenn die Islam zu Deutschland gehört …

Davor warnt die Bibel in Josua 23.

Oder sehe ich da etwas falsch???

                                   

 

Josua 21 und 22 und die Fast Food Bible

Und das ist der Bibelvers, der mir in den beiden Kapiteln auf die Füße gefallen ist:

45 So hatte Jahwe alle seine Zusagen erfüllt, keines seiner Versprechen an Israel war ausgeblieben. Alles traf ein.

Wow, was für ein Bibelvers! Ist einem der Sinn des Verses bewusst? Jede Verheißung Gottes erfüllt sich! Und wenn wir jede dieser Verheißung auf uns selbst bezögen, würde dies eine derart große Erwartung in uns hervorrufen. Wir würden nur noch vorwärts schauen und uns darauf einstellen, dass genau das sich in unserem Leben  erfüllt.


Damals erfüllte sich das Wort Gottes ohne Rücksicht auf das, was die Menschen glaubten, ob sie nun gehorchten oder nicht. Aber die, die nicht glaubten, durften die Erfüllung nicht erleben. Erst als sie gestorben waren und eine neue Generation herangewachsen war, erinnerte Gott sie an die Verheißung.


Und heute? Auch heute lässt Gott seine Verheißungen an denen  sich erfüllen, der in Gottes Wort eindringt. Da reicht es nicht so mal hier und da einen Bibelvers zu lesen und vielleicht ein vorgedruckten Kommentar dazu. Nein, es ist wichtig, das Wort Gottes so zu lesen, das es das Denken, Tun und Leben bestimmt. Denn es ist genau für dich und mich, für jeden einzelnen ganz persönlich geschrieben.


Klingt gut. Klingt überzeugend.


Und wie ist es mit mir? Wie groß ist die Pause zu dem letzten Blogeintrag hier?

Wie ist es mit meinem Sonderurlaub?
Wie wird mein Leben weitergehen? 

Vier Fragen, auf die ich keine Antwort habe.




.

Josua 20 und der Fahrdienstleiter

Nun ist das ganze verheißene Land aufgeteilt und es geht im Kapitel 20 interessant weiter.

Die mosaischen Gesetze sind manchmal ganz rigoros und einfach. 

 

Schwarz-Weiß.
 
Ja oder Nein. 

 

Auf Mord und Totschlag stand die Todestrafe. 

 

 Da gabs keine jahrelangen  Gerichtsprozesse, wo geprüft wurde, wie denn die Kindheit war, unter welchem Druck der „Mörder“ stand, ob er etwa an einer psychischen Krankheit litt usw. Mord ist Mord. Und tot ist tot.

 

Aber unser liebender Gott kannte auch damals schon Gnade, nämlich, wenn jemand einen anderen unabsichtlich getötet hat. 

 

Dafür befahl Gott Josua, Städte auszuwählen, die als Zufluchtsorte dienen sollten.

&nbsp

 Sie sollen jedem Schutz bieten, der ohne Absicht einen Menschen getötet hat. An diesen Orten ist man vor der Blutrache sicher.  (Josua 20:3)

 

 

Als ich das gelesen habe, viel mir gleich das Zugunglück von Bad Aibling ein. Der Fahrdienstleiter hatte einen so furchtbaren Fehler gemacht, dass zwei Züge zusammenrasten mit 11 Toten und über 80 Verletzten. 

 

Wie furchtbar! Wie viele schlimme Einzelschicksale wohl daran hängen. Für wie viele Menschen hat sich von jetzt auf gleich das Leben verändert?

 

Aber es war „nur“ ein furchtbarer Fehler eines einzelnen Menschen. Wir sind alle unvollkommen, wir machen alle Fehler und bei diesem Fahrtdienstleiter hatte er so schlimme Folgen.

 

Hätte er zu Zeiten Moses gelebt, für  ihn wäre dann solch eine Zufluchtsort gewesen. Es wird jetzt sicher Menschen geben, die ihn hassen, dass er für einen Augenblick nicht aufgepasst hat. Auch ihn hat man an einen „sicheren“ Ort gebracht.

 

Ich möchte nicht in seiner Haut stecken. Ob er sich jemals vergeben kann, wieder ruhig schlafen? Wieder arbeiten? Und seine Familie? Wenn er Kinder hat, was sagen die Schulfreunde?

 

Für die Israeliten waren die Zufluchtsorte nicht für immer. 

 

Er soll an dem Zufluchtsort in Sicherheit sein, bis ein Gericht über ihn entschieden hat. Wird er freigesprochen, soll er bis zum Tod des Hohenpriesters in der Stadt bleiben. Erst dann darf der Totschläger in seine Heimatstadt zurückkehren, aus der er fliehen musste.“  (Josua 20:6)

 

Vielleicht sollten wir nicht nur für die vielen Verletzten und für die Angehörige der Toten beten, sondern auch für den Fahrtdienstleiter, dass er sich irgendwann seine Schuld sich vergeben kann.

 

Ich möchte nicht an seiner Stelle sein. Meine Fehler, die ich jeden Tag mache, haben keine so furchtbaren Auswirkungen. Bis jetzt. Man soll nie „nie“ sagen.

 

Bild 1: Von Andrzej Otrębski – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38339154
Bild 2: Von Aisano – Selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46974631
%d Bloggern gefällt das: