Josua 3:1-8

Na, die Situation ist in einem Satz kurz beschrieben.

Die Israeliten beginnen die Jordan zu überqueren.

Ich möchte hier nicht die ganzen prophetischen Bedeutungen wiedergeben. Ich habe damit ein bissel Bauchschmerzen. Ich könnte nur das wiedergeben und/oder was schlaue Menschen in schlaue Bücher geschrieben haben. Aber, ob das immer so richtig ist oder doch ganz anders?

Erstaunt war ich gerade, als ich genau folgendes in einem Kommentarbuch von William MacDonald las:

Das Volk wurde angewiesen, der Lade in einigem Abstand zu folgen, sie aber immer im Auge zu behalten. Die Lade spricht von Christus. Wir sollten einen respektvollen Abstand wahren, in dem wir nicht versuchen, ehrfurchtslos alle Geheimnisse seiner Person zu lösen, die für den menschlichen Geist zu tief sind. Einige der schlimmsten Irrlehren in der Geschichte des Christentums sind entstanden, weil man das dreist versucht hat. Aber wir sollten Christus im Blick behalten; das gewährleistet unseren Sieg.

Also liebe Leute, dann mal raus aus den Puschen und Jesus hinterher, quer durch den Jordan und nicht aus dem Blick verlieren…„

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PS: Nur mal so zur Info: dieses kleine Flüsschen auf dem Bild ist tatsächlich der Jordan. Das wäre kein Hit, den zu überqueren. Aber in biblischen Zeiten war der er doch um einiges breiter. Nun bin ich die ganze Zeit am Googeln, wie breit der Fluss damals wirklich war, also in Zahlen. Habe aber nix gefunden.

Weiß es jemand?

Bild: „Jordan River“. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons 

Josua 2:14-24

Und nochmal zu Rahab.

Die beiden Kundschafter sicherten Rahab zu, dass ihr und ihren Leuten, die sich in ihrem Haus aufhalten würden, keiner etwas tun würde, wenn die Israeliten das Gebiet einnehmen würden.

Sie solle nur das rote Seil aus dem Fenster hängen, mit dem sie den beiden Kundschaftern zur Flucht geholfen hatte.

Es war ein Karmesin-Seil, also scharlachfarben.

Scharlachfarben heißt im biblischen Sinne:

Scharlachfarbig: Symbolisch für die Herrlichkeit Christi als König Israels. Scharlachfarbe ist die königliche Farbe. Als die Soldaten den Anspruch des Herrn, König Israels zu sein, verspotteten, legten sie ihm „einen scharlachfarbenen Mantel“ an. Hier gefunden.

Also hat diese rote Schnur eine tiefgründige Bedeutung, nicht mal eben so eine rote Schnur.

Es erinnert auch so ein bissel an den Auszug aus Ägypten, wo die Israeliten an den Türpfosten Blut sprengen sollten, so dass die sich in diesem Haus befindlichen „Erstgeborenen“ nicht getötet werden.

Bei Rahab half ihr Glauben UND die rote Schnur.

Glauben habe ich auch, aber keine rote Schnur ….

Mein doofe Frage wieder zum Schluss.

Was ist sinnbildlich in unserer heutigen  Zeit  unsere rote Schnur?

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Josua 2:1-13

Josua sendet 2 Kundschafter aus, um das Land und Jericho zu erkunden.

 Rahab nahm die beiden in ihren Haus auf, sie versteckte die beiden Israeliten vor den Soldaten, die der König schickte.

Ist schon klar, dass die beiden nicht wirklich willkommen waren.

Rahab, die Prostituierte. Sie hatte so einiges über Israel und dessen Gott gehört, dass sie überzeugte. Das war Grund genug, das sie das tat, was sie tat.

Wow, echt mutig. Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn die Soldaten die beiden bei ihr entdeckt hätte.

Steinigung vielleicht?

Heute würde man sagen, sie lebte ihren Glauben. Wie viele Christen tun das?

Und nun kommt wieder mal das,was ich nicht verstehe.

Aber warum war Rahab dann eine Prostituerte????

Wusste sie nicht, dass das Gott nicht besonders gut findet? Es wird in den Bibelversen keine Wertung darüber abgegeben. So als wäre es eine ganz normale Arbeit.

Egal, die Hochachtung vor Rahel bleibt.

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Josua 1:10-18

Nun ist die Situation so, dass Josua die Vorbereitungen für den Einzug  Israels in das verheißene Land trifft. Er spricht zu den Aufsehern des Volkes und besonders zu den Rubenitern, Gaditern und zum halben Stamm Manasse. Diese drei Stämme hatten bereits ihre Wahl getroffen und ihre Ruhe östlich des Jordans gefunden. Aber sie sollten den anderen Israeliten im Kampf um die Eroberung des eigentlichen Landes unterstützen.

Da haben wir den Salat. Ich verstehe es nicht.

Das Buch „Tägliches Manna – mit der Bibel durch das Jahr 2016“ beginnt mit dem Bibelbuch Josua. Nun weiß ich also nicht, warum die 2,5 Stämme schon dort wohnen, wo sie wohnen wollten und die anderen nicht. Shit.

Aber es kommt noch verrückter.

Im Buch steht:

Mit starken Worten versichern sie [die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse] ihm [Josua] ihre Unterstützung. Sie sind wirklich bereit, ihm zu gehorchen. Doch es ist ein Gehorsam ohne inneres Engagement. Sie kämpfen für ein Land , dass sie nie besitzen werden, sie setzen sich für eine Sache ein, an der sie keinen Anteil haben werden. Wie schade?

Na, das les ich aber aus den Bibelversen 10-18 nicht heraus, dass sie ohne „inneres Engagement“ kämpfen. Oder fehlt in meiner Bibel was?

Und dann, warum „Wie schade?“ Wo steht in der Bibel etwas von Bedauern?

Hm?

Und zum Schluss noch:

Diese zweieinhalb Stämme stellen Glaubende dar, die nur ein irdisches Christenleben führen und wenig oder gar kein Interesse an den geistlichen Segnungen in den himmlischen Örtern haben.

Ääh? Na, diesen Bezug verstehe ich nun überhaupt nicht.

KANN MIR BITTE JEMAND HELFEN???

Also heute war meine „Bibellese“ nicht sehr fruchtbringend, kein Manna, was nährt und satt macht. Eher ein harter Knochen, auf dem man ewig dran rumnagt.

Ich hoffe, morgen wird’s besser.

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Josua 1:1-9

Die Situation: 

Mose ist gestorben und Gott gibt Josua den Auftrag, Israel über den Jordan in das verheißene Land zu führen.

Mein allerliebster Lieblingsvers aus dem kurzem Stück ist der Vers 8:

„Sag dir die Gebote immer wieder auf! Denke Tag und Nacht über sie nach, damit du dein Leben ganz nach ihnen ausrichtest. Dann wird dir alles gelingen.“

Wow, so einfach! Aber so einfach isses nun auch nicht. Den ganzen Tag die Gebote runter zu plappern und alles wird schick….

So ist es ganz bestimmt nicht gemeint.

Und mal ehrlich, denkt jemand den ganzen Tag an die 10 Gebote? Immer präsent? Und sagt sie vor sich auf? Und dann nicht nur dran denken und aufsagen, sondern auch drüber nachdenken… Und das nicht nur mal eben 24 Stunden, sondern jeden Tag, jeden Monat, jedes Jahr….?

Ist das realistisch?

Ich denke, Gott meint, dass wir  seine Gebote immer im Kopf haben sollen, damit wir unser Leben danach ausrichten können, jede Situation an Wort Gottes messen und dann danach handeln. Und dann, ja dann wird auch das gelingen, was Gott uns aufgetragen hat, wie Josua das Volk Israel in das verheißene Land zu führen.

Klingt aber auch ganz schön theoretisch. Kein Mensch kann das 100 Prozent leisten.
Aber auf das Bemühen kommt es an.

Denke ich.

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