Ehescheidung und Wiederheirat

Heute früh habe ich bei Info-Radio eine Meldung gehört, dass die katholische Kirche Wiederverheiratete den Weg zur Kommunion öffnen.

Das wusste ich bisher nicht. In der katholischen Kirche  war es bisher verboten, dass Geschiedene bei einer Wiederheirat an der Kommunion teilnehmen dürfen.

Kommunion ist ein Sakrament der katholischen Kirche und vergleichbar mit dem Abendmahl der evangelischen Kirche.

Es erinnert an Jesu letztes Mahl mit seinen Jüngern, bei dem Brot gegessen und Wein getrunken wurde.

Paulus sagte im 1. Korintherbrief 11:23-26  folgendes:

Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich euch weitergegeben habe: Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot,  dankte und brach’s und sprach: Das ist mein Leib für euch; das tut zu meinem Gedächtnis.  Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn sooft ihr von diesem Brot esst und von dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Und genau dieses hat die katholische Kirche ihren Mitgliedern, die nach einer Scheidung neu heiraten verwehrt. Nun ist es anders. Die katholische Kirche lockert dies. Ab jetzt ist es eine Gewissensentscheidung. Kein Automatismus mehr.

Bisher wurde das damit begründet , dass diese Wiederverheirateten in ewiger Sünde leben ….

Hm…

Grund für mich, genauer nachzuforschen, was denn die Bibel zu Ehe, Scheidung und Wiederverheiratung sagt.

Wann darf geschieden werden, wann wieder heiraten….
Und ich habe erstaunliches herausgefunden.
Es gibt ja unter den Christen die unterschiedlichsten Auffassungen:

1. Wiederheirat ist für den unschuldigen Ehepartner gestattet. Oder.
2. Wiederheirat hat dann Bestand bevor man Christ wurde. Oder.
3. Eine Ehe, wo wenigstens einer der beiden Ehepartner schon einmal verheiratet war, auf keinen Fall getrennt werden darf, weil auch das Gott zusammengefügt habe.

Gibt es noch mehr Konstellationen?

Und was sagt die Bibel nun bitte genau?

1. Jesus erlaubt keine Ehescheidung, nur im Fall von Hurerei.
2. Wer eine Geschiedene heiratet begeht Ehebruch.
3. Wer einmal geschieden, darf nicht wieder heiraten, sondern sich nur wieder mit dem Ehemann aussöhnen.

Oh, das klingt alles sehr hart.

Wer sich das genau ansehen möchte ( auch mit den entsprechenden Bibelversen), ich habe dieses Video gefunden:


Derzeit wird in unserem ach so christlichen Deutschland jede dritte Ehe geschieden. Jeder, der so etwas hinter sich hat, weiß, wie viel Kummer, Schmerz, Verletzungen und Narben es hinterlässt.

Wie sehr freut man sich dann über jemand, der zur Ruhe kommt und einen neuen Partner findet, mit dem er glücklich sein kann.

Gönnt Jesus dieses Glück niemanden?

Ich würde ihn gern selbst fragen.

 

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2. Könige 3 … ohne Gottes Segen läuft nix

Joram , der Bruder  von Ahasja, wurde nach ihm König in Samaria. Wie seine Vorfahren tat er , was böse war in Gottes Augen. Er war zwar nicht ganz so schlimm wie bei Papa Ahab und Mama Isebel. Er schaffte zwar ’ne kleine Minireform in seinem Land, aber das war nur aufgesetzt, im Herzen kam er Gott nicht wirklich nah.

Zusammen mit dem König von Juda und  dem König von Edom zog er in den Krieg gegen die Moabiter. Obwohl der Feldzug gut geplant wurde, kam sie wegen Wassermangel in Not. Warum?

Sie hatten einfach vergessen, Gott um Rat zu fragen. Erst als sie vor unlösbaren Problemen standen, dachten sie an ihn.

Kennt ihr das?  Ist es  nicht heute auch immer wieder das gleiche? Marschieren wir Kraft unserer Wassersuppe jeder Herausforderung mutig entgegen – geht es in die Hosen, dann erinnern wir uns: Da war doch noch etwas?

Gibt es da nicht noch einen großartigen Gott, der den Segen dazu verweigert hat?

Oder kennt ihr das? Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass wir Gottes Willen tun, forschen in der Bibel nach, was denn Gottes Meinung zu ähnlichen Situationen ist. Glauben 100%ig, dass es der richtige Weg ist, und doch geht alles schief, was schief gehen kann. Vielleicht denken wir dann, das kann doch nur Satan sein, der da ständig Steine vor unsere Füße wirft und machen verbissen weiter? Bis wir heiß laufen …

Ich kenne das. Bis einem dann die Augen aufgehen, hat man jede Menge schmerzhafte Erfahrungen gemacht und jede Menge Leid verursacht.

Besser ist, VORHER Gott zu fragen, um Zeichen zu bitten, dass es der richtige Weg ist … denn der Weg zurück ist oft sehr schmerzhaft und brennt jede Menge Narben.

Und für die nächsten Entscheidung hat man dann seine Lektion gelernt … bis wir wieder bei der übernächsten Entscheidung umher irren….

Achja, als die Könige endlich Gott um Rat fragten, dann klappte es auch mit dem Kampf gegen dier Moabiter…

Was mir aber ein absolutes Rätsel ist, ist der letzte Vers des Kapitels:

Da nahm er seinen erstgeborenen Sohn, der an seiner statt König werden sollte, und opferte ihn zum Brandopfer auf der Mauer. Da kam ein großer Zorn über Israel, sodass sie von ihm abzogen und in ihr Land zurückkehrten. 2. Könige 3:27

Ich habe es so verstanden, dass der Junge geopfert wurde, weil der Moabiter König verzweifelt war, aber warum liefen dann die Israeliten davon?

Jemand eine Ahnung?

 

                              

 

2. Könige 2 … die Sache mit der neuen Schale

Und die Männer der Stadt [Jericho] sprachen zu Elisa: Siehe doch, die Lage der Stadt ist gut, wie mein Herr sieht, aber das Wasser ist schlecht, und das Land ist unfruchtbar. Da sprach er: Holt mir eine neue Schale, und tut Salz darein! Und sie holten sie ihm. Und er ging hinaus zu der Quelle des Wassers, und warf das Salz hinein und sprach: So spricht der HERR: Ich habe dieses Wasser gesund gemacht; es wird weder Tod noch Unfruchtbarkeit mehr daraus entstehen (2. Könige 2:19-22).

Jericho hatte eine gute Lage, aber das Wasser war schlecht und es wuchs auch nicht wirklich etwas gut.

Ist es nicht irgendwie heute auch so? Wir haben eine wunderbare Erde. Jeder Raumfahrer ist begeistert von unserem blauen Planeten. Aber geht es uns gut damit?

Treiben wir nicht einen absoluten Raubbau? Gerade gestern habe ich gehört, dass jeder Mensch 2000qm Fläche benötigt, um leben zu können. Das ist ein statistischer Wert. Auf diesen 2000qm muss alles produziert werden, von der Nahrung bis hin zu den Autowischergummis…

Aber so wie wir jetzt leben, mit unseren ganzen Konsum- und Umweltverhalten braucht jeder von uns 8000qm.

Wie lange wird das gut gehen? Ich bin fast 60 Jahre, für mich reicht es vielleicht noch. Aber für meine Kinder? Meine Enkelkinder? Und deren Kinder?

Was hat Elia gemacht? Hat er neue Kläranlagen gebaut, noch mehr Fortschritt, noch mehr Technik, alles besser, schneller, höher?

Nein, er brachte eine neue Schale. Etwas Neues musste her. Das alte ging nicht zu verbessern.

Genauso mit uns. Ein neues Denken muss her. Gehen wir sorgsamer mit den Dingen um, die unser Schöpfer uns gegeben hat, um die wir uns kümmern sollten. Solange bis das ganz Neue kommt (die ganz neue Schale mit frischem Wasser und Salz) – bis Christus wieder kommt und hier endlich wieder Ordnung schafft.

Dass alles wieder so wird, wie es sich unser himmlischer Vater einmal ursprünglich gedacht hat.

Und bis dahin kann nur jeder für sich selbst entscheiden, ob er 2000qm oder 8000qm braucht für die Dinge, die ihm scheinbar wichtig sind.

 

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Islam und Islamisierung in Deutschland?

Heute hatte ich in meinem Mailpostkasten wieder die Gedanken von Jörgen Bauer zur ablaufenden Woche. Er schreibt bei www.christliche-impulse.de zu  aktuellen Themen der Zeit und betrachtet sie anhand der Bibel.

Heute geht es wieder um das „heiße Eisen“ Islam und Islamisierung. Es ist  ein Text zum Nachdenken. Vielleicht mögen es manche nicht so radikal sehen, aber von der Hand zu weisen ist es auch nicht.

Ich persönlich möchte noch dazu sagen, dass ich nichts, gar nichts gegen einzelne Muslime habe. Es gibt viele liebe und nette Menschen unter ihnen. Aber der Islam als solches ist so gar nicht harmlos. Und er gehört nicht zu Deutschland – finde ich.

Aber nun Ende der Vorrede:


Islam ist Islamisierung ist Islam

Wenn es unter allahu akbar Rufen zu Terror, Mord, Massenmord und Gewalt kommt, der IS solcherart Untaten sofort als ”eigene Leistung” reklamiert und auch sonst im höchsten Maße verbrecherisch agiert, kommt vom politisch-medialen-kirchlichen Komplex sofort die einhellige Bewertung: “Das alles hat nichts mit dem Islam tun!”

Aber mit was denn sonst? Natürlich hat das nicht nur etwas, sondern sehr viel mit dem Islam zu tun! Denn das ist, seit den Zeiten des Propheten Mohammeds, Islam in Reinkultur! Der IS tut nur das, was ihn sein Vorbild Mohammed bereits vorexerziert hat und wie es so auch aus der Geschichte des Islam bekannt ist.

Von einem Bekannten wurde mir ein sehr aufschlussreiches Buch mit dem Titel
“Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen”
– Warum wir eine selbstbewusste Islamkritik brauchen –
des journalistisch tätigen Samuel Schirmbeck empfohlen, das ich mittlerweile gelesen habe und das mir einen unruhigen Schlaf verursachte, weshalb es mich zu diesem Beitrag veranlasste, bei dem ich mich auf das beziehe, was ich durch dieses Buch an Erkenntnissen gewonnen habe.

Der Autor, der selbst jahrelang in Nordafrika tätig war und den Islam aus erster Hand kennt, hat einen überaus klaren Blick für den real existierenden Islam, dem bei uns im Westen, wider an sich besseren Wissens, eine an bodenloser Dummheit grenzende Ignoranz und Blauäugigkeit gegenübersteht, die als grob fahrlässig bzw. bedingt vorsätzlich bezeichnet werden muss.

Und das Bemerkenswerte: Der Autor ist nicht etwa ein “Rechtspopulist”, sondern entstammt, ganz im Gegenteil, dem linken Lager.

Aber warum dann die beschwichtigenden Verharmlosungen, wonach all die im Namen des Islam begangenen Untaten nichts mit dem Islam zu tun haben?
Das liegt daran, dass durch moralisierende Kurzschlüsse Wertmaßstäbe und der logische Verstand auf den Kopf gestellt wurden.

Aber wie kam es dazu?
In unserem Kulturkreis wird großer Wert auf Toleranz und damit auch auf Religionsfreiheit gelegt. Das ist richtig und vorbildlich. Die Toleranz verbietet es grundsätzlich, eine fremde und dazu noch eine Weltreligion zu kritisieren.

Und da kommt es zu dem gedanklichen Kurzschluss, dass Kritik an Fremden Diffamierung bedeutet, was schließlich, denkt man an die deutsche Vergangenheit, zur Vernichtung der Fremden führen kann.

Und da haben wir das Trauma des Dritten Reichs: Man will keinesfalls als „fremdenfeindlich” erscheinen, sondern eine Willkommenskultur pflegen, bei der Fremde, auch wenn sie Risiken mit sich bringen, als “Buntheit” und “Bereicherung” wahrzunehmen sind.

Nun merkt man mittlerweile, dass das mit der “Bereicherung” nicht so weit her ist. Entsprechend der verqueren Logik spricht man dann nicht davon, dass man sich durch den Islam zunehmend bedroht fühlt, sondern von einer Zunahme der “Islamfeindlichkeit”. Auch hier werden wieder Ursache und Wirkung verdreht.

Islamische Kreise verstehen es, deutsche Schuldgefühle für ihre Interessen zu nutzen. Als besonders vorteilhaft hat sich hier das Schlagwort von der Islamophobie erwiesen, mittels dessen sich alle vollauf berechtigten Vorbehalte gegenüber dem Islam als unbegründet abweisen lassen, weil sie die Folge “krankhafter” und damit “irrationaler Ängste und Vorurteile” sind.

Und das Schlimme ist, dass sich gerade linke Kreise, die sich – ganz im Gegensatz zu den Islamverbänden – sonst immer als Hüter der Menschenrechte verstehen und die nicht müde werden gegen Unterdrückung, Unfreiheit, Diskriminierung usw. zu Felde zu ziehen, unter Berufung auf die “Religionsfreiheit” gerade ein System unterstützen, das eben diese Religionsfreiheit beseitigen möchte, diese aber derzeit noch dazu missbraucht, ihr Unterdrückungssystem auszubauen, solange bis dieses, für jedermann erkennbar, offen zutage tritt. Und da wird es zu spät sein.

Der Islam-Funktionär, der mit größter Selbstverständlichkeit Religionsfreiheit einfordert, hat von dieser eine völlig andere Vorstellung. Für ihn heißt das unbeschränkte Freiheit für den Islam, als der einzig wahren Religion, für die es keine anderen Religionen und damit auch keine Toleranz geben kann. Islamische Funktionäre kämen deshalb nie auf die Idee, Religionsfreiheit für Christen zu fordern, denn von Natur müssten alle Menschen Muslime sein.

Wenn dann auch noch kirchliche Kreise in islamische Forderungen einstimmen – obwohl es bei uns längst die Religionsfreiheit gibt – kommt man der islamischen Neigung entgegen, sich stets beleidigt und diskriminiert zu fühlen, die Schuld stets bei den anderen zu suchen, um sich selbst als Opfer stilisieren zu können.

Die Muslime werden aber von niemandem unterdrückt, sondern unterdrücken sich wechselseitig selbst aufgrund der dem Islam innewohnenden Zwänge.

Der Autor listet reihenweise muslimische Persönlichkeiten auf, die wegen eigener Gedanken oder abweichender Ansichten zum Tode verurteilt, entmachtet oder ermordet wurden. Und das gibt es in der islamischen Welt bis heute.

Ich erinnere mich hier an einen Minister, der geschasst wurde, weil er eine Speise mit Wein (im Islam verboten) abgeschmeckt hatte und an einen weiteren hohen Beamten, der ermordet wurde, weil er in einem Fall von Plasphemie, (Gotteslästerung) derer man sich im islamischen Raum schon aus nichtigen Anlässen schuldig machen kann und was mit dem Tode bestraft werden kann, für eine nüchterne Betrachtungsweise plädiert hatte.

Das Verhältnis zu Frauen ist im Islam weithin gestört. Der Autor beschreibt muslimische Verhaltensweisen Frauen gegenüber, die denen in der Silvesternacht in Köln 2015 entsprechen. Der Autor beschreibt zudem ein verengtes, äußerst kleinliches, auf islamische Gesetzlichkeit beschränktes Weltbild mit harten Sanktionen bei Verstößen.

Wegen der Mohammed-Karikaturen randalierten seinerzeit weltweit Muslime in der für diese typischen ausrastenden gewalttätigen Weise. Und das waren keine “Islamisten”.

Wie ist das alles zu bewerten?

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Lösung Rätsel Nr. 2

Hier die Lösung von Rätsel Nr. 2:

„Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.“ Psalm 50:15

 

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