Josua 9:1-27 und wieder ein Betrug

Und es hatte sich herumgesprochen, dass die Israeliten mit Gottes Hilfe Mann und Maus vernichtete.
Nun bekamen die Hetiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter das große Heulen und sie taten sich zusammen und schmiedeten einen Plan.

Sie verkleideten sich mit alten Klamotten, altem Brot und kaputten Weinschläuchen und machten sich auf ins Lager der Israeliten. Sie täuschten vor von gaaanz weit her zu kommen und wollten mit den Israeliten einen Bund schließen.

Und was taten diese? Sie vergaßen, Gott zu fragen und willigten nach kurzem Zögern ein. Also wiedermal nix dazugelernt.

Tja, nun hatten sie ein Problem. Sie konnten jetzt nicht mehr, wie von Gott geheißen, alle bösen Völker vernichten, weil sie nun einen Bund mit diesen geschlossen hatten.

Dumm gelaufen, Betrug geglückt.

Das hört sich für uns so an: Wie konnten sie diese Dummheit tun? Warum fragten sie Gott nicht? Haben sie nix aus der Schlacht um die Stadt Ai gelernt?

Aber sind wir nicht genauso? Läuft alles gut und Jesus schafft uns alle möglichen Steine aus dem Weg, vergessen wir auch ganz schnell, wen wir das zu verdanken haben. Und plumps machen wir auch wieder Dinge ohne Gott zu fragen. Bei den tagtäglichen klitzekleine Kleinigkeiten kann man das noch so hinkriegen und korrigieren, aber bei solchen Sachen, die dem Leben eine Wendung geben, wie Arbeitsplatz- und Wohnungswechsel oder auch bei der Partnerwahl … kann das in die Hosen gehen.

Und ich wünsche allen, die vor einer großen Veränderung stehen, Gott nicht außen vor zu lassen.
Besser isses.

 

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