Josua 8:1-35 und die Gebote Gottes

Also nun doch.

Nachdem Gott den Israeliten eine mächtige Niederlage beschert hatte, weil sie nicht das gemacht hatten, was er sagte, durften sie sich  nun erneut aufmachen, die Stadt Ai zu erorbern.

Diesmal gehorchten sie genau den Anweisungen, lockten die Soldaten aus der Stadt und nahmen diese dann von hinten ein.

Ein bissel schmunzeln muss man schon bei der Kriegsführung, dass sich die Männer der Stadt Ai so  hinters Licht führen ließen.

Wie dem auch sei, die Israeliten hatten Erfolg, weil sie sich genau an die Anweisungen Gottes hielten.

Und als die Sache erledigt war passiert dieses:

Da baute Josua dem HERRN, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berge Ebal (wie Mose der Knecht des HERRN, geboten hatte den Kindern Israel, wie geschrieben steht im Gesetzbuch Mose’s: einen Altar von ganzen Steinen, die mit keinem Eisen behauen waren) und opferte dem HERRN darauf Brandopfer und Dankopfer und schrieb daselbst auf die Steine das andere Gesetz, das Mose den Kindern Israel vorgeschrieben hatte.

Josua 8, 30-32 (Luther 1912)

Josua tat also genau das Richtige, baute wie gewünscht einen Altar und schrieb die Gebote Gottes drauf.

Vers 34 steht, dass er auch noch das ganze Gesetzesbuch vorlas.

Das ist so ein bissel wie Schule. Das, was es zu lernen gab, wurde an die Tafel geschrieben (ja., ja ich weiß, heute benutzt man in den Schulen keine Tafeln mehr, heute werden die Texte an die Wand gebeamt).

Man muss die Gebote erst kennen und gelernt haben, ehe man sich danach richten kann.

Wie in der Fahrschule, man muss schon die Straßenverkehrsordnung kennen, dann kann man erst losfahren. Sonst gibts Ärger.
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Oder auch ganz simpel, ehe ich schreiben kann, muss ich die Buchstaben kennen. Ist doch logisch.

Und so ist es auch mit den Geboten Gottes, ich muss sie kennen, bevor sich sie anwenden kann. Wir müssen wissen, was Gott von uns möchte. Nun  muss es noch in der Praxis eingeübt werden.

Eben wie in der Fahrschule oder auch bei den ersten Wörter schreiben.

Und kein Mensch und schon gar nicht Gott verlangt, dass wir das auf Anhieb können und beherrschen.

Es geht nur Stück für Stück und mit viel üben.

Genauso wie beim Schreibenlernen, im Sport, beim Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr etc.

Und irgendwann, dann sitzt es, auch bei uns mit den Geboten Gottes. Dann werden wir Jesu immer ähnlicher werden – genauso wie es Gott für seine Kinder vorhat.

Aber davon sind die Israeliten nach der Eroberung der Stadt Air noch gaaaanz weit weg.

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