Josua 6:1-27 und die Eroberung von Jericho

Und nun standen sie da …. vor der Stadt Jericho.

„Jericho war eine befestigte Stadt, aber ihre Mauern und Tore dienten nur dazu, ihre Einwohner zum Gericht drinnen zu behalten – sie konnten jedenfalls nicht Israel draußen halten…“

„Die Furcht vor den Juden hatte Jericho veranlasst. sich zu verbarrikadieren, noch ehe die Angreifer angekommen waren…“

„Sechs Tage lang zogen die Israeliten einmal am Tag und kehrte nach Gilgal zurück. „

Aus heutiger Sicht irgendwie lächerlich. Unsere heutigen Kriegsminister würden an einem Tag ein Bombe drin fallen lassen und es wäre Schluss mit lustig gewesen.

Aber Gottes Plan ist anders. Wie so oft.

„Am 7. Tag zogen sie siebenmal um die Stadt. Als die Priester die Widderhörner bliesen, erhoben die Israeliten ein großes Kriegsgeschrei. Die Mauern stürzten zusammen, und das Volk Gottes konnte in die Stadt einziehen…“

„Wenn man die moralische Perversion der Kanaaniter bewusst macht, dann sieht man leicht ein, warum Gott eine vollständige Vernichtung allen Lebens in Jericho anordnete…“

Manchmal hört man auch: Wie kann Gott Krieg führen? Wie kann er das tun? Er ist doch ein Gott der Liebe!

„Aber statt Gott zu kritisieren, dass er ein vernichtendes Urteil an den Bösen vollstreckt, sollten wir uns an seiner Gnade wundern, die Rahab und ihre Familie vor demselben Schicksal bewahrte.“

Das ist unser Gottvertrauen. Gott macht keine Fehler. Nicht einen einzigen. Und gäbe es in der Stadt Jericho noch weitere Leutchen wie Rahab, auch die würde er bewahren – aus Liebe.

 

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Bild: „Prise de Jéricho“ von Jean Fouquet – http://expositions.bnf.fr/fouquet/grand/f057.htm. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons – 
Textquelle: William MacDonald Kommentar zum Alten Testament
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