Josua 16-18 und Gottes Lenkrad

Als ich gerade die Kapitel Josua 16-18 las, hatte ich im Kopf:

Ooooh ist das langweilig, was interessiert  es mich heute, welcher Stamm was bekam. Wen interessiert das bitteschön?

Aber: Gott hat es aufschreiben lassen und das hat seinen Grund. Was will Gott MIR heute damit sagen, heute am 13. Februar 2016?

Vielleicht so? In wie vielen Kapiteln wird beschrieben wie mühsam es war, dass jeder Stamm und Sippe genau das bekam, was Gott für ihn vorgesehen hat?

In Kapitel 18 Vers 3 steht:

Josua ermahnte sie: „Wie lange wollt ihr noch so träge sein? Wann endlich werdet ihr das Land in Besitz nehmen, das euch der Herr, der Gott eurer Väter, gegeben hat? 

Soll das nicht heißen: Gott lässt den Israeliten das verheißene Land nicht einfach in den Schoß fallen, sondern er erwartet Einsatz mit ganzer Kraft?

Und genau das gilt auch für uns heute: Gott wirkt, wir müssen aber handeln. Wir müssen den Platz einnehmen, den Gott für uns vorgesehen hat. Wir müssen uns bewegen.

Wie: ein Auto das steht, kann nicht gelenkt werden.

Nur wenn wir uns bewegen, kann uns Gott lenken und führen.

Also runter vom Sofa und rein in die Spur…

 

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Josua 14 und 15 und die Lohntüte

Wir sind es gewohnt, dass in der Regel jeder, der arbeitet,  pünktlich und monatlich seinen Lohn auf dem Konto hat.

Meistens jedenfalls.

Bei Kaleb war das anders. Vor 40 Jahren hatte Kaleb seinen Job getan.

Mose hatte ihn und Josua und 10 andere Männern ausgesandt, das Land Kanaan zu erkunden.

 Die 10 Männer verfielen in Unglauben und erzählten nach ihrer Rückkehr Schauermärchen über die Situation in Kanaan.

Nur Josua und Kaleb vertrauten Gott, dass er ihnen hilft, das verheißene Land einzunehmen.

Und nun, jetzt 40 Jahre danach, erhielt Kaleb, inzwischen 85jährig seinen Lohn – das Land, dass er ausgekundschaftet hatte. Kaleb hatte dem geglaubt, was Gott ihnen gesagt hatte.

Und wir? Wir, die die Verheißungen Gottes schriftlich vor uns liegen haben, glauben wir daran, dass Gott eines Tages alles richten wird? Dass es den neuen Himmel und die neue Erde geben wird? Das verheißene Land?

Ja dann, dann kriegen wir auch unseren Lohn. In 40 Jahren?

Wer weiß?

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Josua 11-13 und die Levi-Leute

Und Josua zog weiter, gewann einen Kampf nach dem anderen, besiegte jeden König, der ihm Wege stand. Josua hielt sich ganz eng an Gottes Worte und tat das, was er sagte.

Juuhuu.

Diese Kapitel sind für mich doof zu lesen. Die ganzen Namen der Gebiete, Völker und Könige – ich blicke da überhaupt nicht durch.

Aber soweit ich es verstanden habe, gehts  jetzt ums aufteilen. Josua bekam von Gott die Anweisung, das Erbe der Israeliten unter den 9 1/2 Stämmen aufzuteilen.

2 2/1 Stämme (Ruben, Gad und Manasse) hatten ihr Teil ja schon von Mose erhalten.

Und der Stamm Levi bekam kein Anteil des Landes. Sein Erbteil bestand aus den Opfern. Versteht das jemand?

In 4. Mose 1:47-54 (Volxbibel für solche, die das ganze Thema schwer verstehen) steht dazu:

Die Levi-Leute haben Sonderrechte

47 Der Familienstamm Levi wurde bei der Zählung nicht mitgerechnet.


48 Gott sagte zu Mose:


49 „Hör zu, die Levi-Leute dürfen keine Soldaten werden, deswegen soll man die nicht mitzählen.


50 Sie müssen auf das ganz besondere, heilige Zelt aufpassen, wo die Gesetze aufbewahrt werden, die ich euch gegeben habe. Die liegen ja dort. Auch um die anderen Sachen müssen die sich kümmern, die dort im Zelt rumstehen. Wenn ihr als Gemeinschaft weiterzieht, müssen sie das Zelt und ganzen Geräte transportieren. Und wenn das Zelt steht, sollen sie die Geräte bedienen. Ich möchte deswegen, dass sie ihre Zelte immer um das besondere Zelt herum aufbauen.


51 Wenn ihr dann weitergeht und das ganze Zeltlager abgebaut wird, sollen sie sich um den Auf- und Abbau vom besonderen Zelt kümmern. Das dürfen nur die machen! Wenn irgendjemand anderes, der da eigentlich nicht sein soll, nur in die Nähe von dem Zelt kommt, muss der sterben.


52 Die anderen Familienstämme sollen sich da aufhalten, wo ihre Abteilung vom Heer liegt. Die Abteilungen werden mit Flaggen markiert.


53 Aber die Levi-Leute müssen sich um das besondere Zelt lagern, wo auch die Gesetze drin sind, und es bewachen. Ich möchte verhindern, dass die anderen ganz normalen Israeliten zu nahe an das Teil rankommen und ich dann wieder voll auf die Gemeinschaft draufschlagen muss.“


54 Alles wurde genau so von den Israeliten umgesetzt, wie es Gott durch Mose gesagt hatte.


Soso, deshalb bekam der Stamm Levi kein Land, sie mussten sozusagen um die geistigen Dinge kümmern.

Noch Fragen dazu?

Aber was geht mich das heute an?
 
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Bild: Von user:Humus sapiens – [1], Gemeinfrei, $3

Josua 10 und der Kampf mit Hagelkönern

In diesem Kapitel 10 passiert eine Schlacht nach der anderen.

Gibeon hatte sich ja mit Israel verbündet und kämpfte als Sklaven an dessen Seite.

Nun bekamen die anderen Völker das große Zittern. So zogen 5 Könige mit ihrer ganzen Soldaten nach Gibeon.

Josua hingegen brach ebenfalls mit seinen Männern auf.

Und Gott sagte zu ihm: „Hab keine Angst vor ihnen! Ich habe sie alle in deine Hand gegeben. Keiner wird sich gegen dich behaupten können.“

Und wenn Gott kämpft, denn  mit aller Macht. Die demonstriert er dann auch und lässt schnell mal ein Unwetter mit großen Hagelkörnern auf die Feinde nieder, bei denen mehr starben als durch die Schwerter der Israeliten.

Wow, was für ein Zeichen!

Es gibt ja immer wieder mal in unseren Breiten Regen mit Hagelkörnern. Auch mit großen Hagelkörnern. So hühnerei-großen Teilen, die in parkenden Autos Beulen hinterließen.

Aber was müssen das für Hagelkörner gewesen sein, die ganze Armeen töteten und in die Flucht schlugen!

Was für einen mächtigen Gott haben wir!

Und: Er ändert sich nicht und ist „derselbe gestern und heute und bleibt es auch in Ewigkeit“ (Hebr. 13,8)

Josua konnte mit Gottes Kraft seinen Weg gehen. Er konnte Gottes Feinde besiegen und überwinden.

„Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?“ (Römer 8:31)

Halleluja!

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PS: Wenn demnächst bei uns mal wieder Hagelkörner von oben kommen, auch ganz große, ist das nicht unbedingt ein Zeichen, dass Gott uns vernichten will, sondern ist einfach nur ein Form von Niederschlag, der aus Eisklumpen besteht. Sie entstehen in den niedrigeren Schichten von Gewitterwolken durch unterkühltes Wasser, dass zu Eis gefriert. Sagen die Jungs von Wiki.

 

Josua 9:1-27 und wieder ein Betrug

Und es hatte sich herumgesprochen, dass die Israeliten mit Gottes Hilfe Mann und Maus vernichtete.
Nun bekamen die Hetiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter das große Heulen und sie taten sich zusammen und schmiedeten einen Plan.

Sie verkleideten sich mit alten Klamotten, altem Brot und kaputten Weinschläuchen und machten sich auf ins Lager der Israeliten. Sie täuschten vor von gaaanz weit her zu kommen und wollten mit den Israeliten einen Bund schließen.

Und was taten diese? Sie vergaßen, Gott zu fragen und willigten nach kurzem Zögern ein. Also wiedermal nix dazugelernt.

Tja, nun hatten sie ein Problem. Sie konnten jetzt nicht mehr, wie von Gott geheißen, alle bösen Völker vernichten, weil sie nun einen Bund mit diesen geschlossen hatten.

Dumm gelaufen, Betrug geglückt.

Das hört sich für uns so an: Wie konnten sie diese Dummheit tun? Warum fragten sie Gott nicht? Haben sie nix aus der Schlacht um die Stadt Ai gelernt?

Aber sind wir nicht genauso? Läuft alles gut und Jesus schafft uns alle möglichen Steine aus dem Weg, vergessen wir auch ganz schnell, wen wir das zu verdanken haben. Und plumps machen wir auch wieder Dinge ohne Gott zu fragen. Bei den tagtäglichen klitzekleine Kleinigkeiten kann man das noch so hinkriegen und korrigieren, aber bei solchen Sachen, die dem Leben eine Wendung geben, wie Arbeitsplatz- und Wohnungswechsel oder auch bei der Partnerwahl … kann das in die Hosen gehen.

Und ich wünsche allen, die vor einer großen Veränderung stehen, Gott nicht außen vor zu lassen.
Besser isses.

 

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