Hebräer 10:8 und die Schlachtopfer

Von Wolfgang Sauber – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19833244

Heute gibt’s nur einen kurzen Post.

Weil ich wieder so eine Bibelstelle habe, bei der ich keine Ahnung habe, wie ich das verstehen soll. Nicht mal einen klitzekleinen Gedanken  smilie_girl_167.gif

„Christus sagte: »Du wolltest keine Opfer und keine Gaben und keine Brandopfer und keine anderen Sündopfer, noch hattest du Freude daran«, obwohl sie nach dem Gesetz gefordert waren.“ Hebräer 10:8

Im 3. Buch Mose steht ganz genau und ganz ausführlich, wann welches Opfer für welche Sünde gefordert wird.

Brandopfer, Speiseopfer, Opfer von den erstem Gaben, Dankopfer, Opfer von Ziegen, Sündopfer, Opfer eines einfachen Mannes, Anlässe von Sündopfern, Schuldopfer, weitere Bestimmungen für Brand-, Speis- und Sündopfer … … …

Mir ist schon klar, dass all das ganze Opfer nicht im Geringsten dazu gereicht hat, gemachte Sünden zu tilgen. Geht nicht. Geht erst durch Christus.

Aber die Vorschriften für die Juden waren da. Und Mose hat sie sich auch nicht nur mal so ausgedacht, weil er gerade nix anderes zu tun hatte.

Und nun steht im Hebräerbrief 10:8, dass das Gott gar nicht gewollt hat. Wie denn das? Wenn er das nicht will, warum ordnet er es denn dann an. Er hätte sich doch etwas anderes ausdenken können. Oder?

Das 3. Buch Mose 1, beginnt so:

Der Herr rief Mose von dem Zelt Gottes aus zu sich und sprach zu ihm: »Gib den Israeliten folgende Anweisungen: `Will jemand von euch dem Herrn ein Opfer bringen, soll er dafür Tiere aus seiner Schaf- und Rinderherde auswählen. … … …
Das ist doch ’ne klare Ansage, oder?
Hm.
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